Computer programmieren

Virtueller Server

Virtual Server

Bis jetzt habe ich noch keine großen Erfahrungen mit einem eigenen Webserver, den ich seit Sept. 2010 betreibe. Als eigenen Webserver habe ich einen virtuellen Server (auch VServer oder vHost genannt) gekauft. VServer sind im Vergleich zu einem physikalischen Rechner viel günstiger. Mein VServer stand zunächst bei ServCity. Dieser Provider hatte kaum Dienstleistung und nennt sich nun unt-server.de - Achtung Finger davon lassen. Seit August 2011 bin ich zufrieden mit einem VServer bei hetzner.

Betriebssystem

Die Wahl des Betriebssystems steht für eigene Webseiten und für Web-Applikationen eigentlich nicht an erster Priorität. Für HTML und PHP allein kann eigentlich jeder Server verwendet werden. Von Windows rate ich im Moment jedoch ab, da die starke Verbreitung als Ziel für diverse Angriffe anlockt. Ich habe für meinen Laptop Ubuntu gewählt, denn damit habe ich am meisten Erfahrung und eine Java-Webapplikation auf Basis von Servelts habe ich unter ubuntu auf meinem Rechner bereits mit erfolg gestartet. Auf dem virtuellen Server verwende ich debian.

Linux (ubuntu) als Betriebssystem zu wählen hat auch einen weiteren Vorteil: Die Automatisation der Backups und das Einrichten eines Mailservers wie auch eines FTP-Servers ist gratis und gut dokumentiert.

SSH

Mit ssh erhalte ich eine Shell, wie ich diese von Linux gewohnt bin. Natürlich habe ich den midnigth commander (mc) sofort installiert und verwende alias uemacs = emacs --no-windows als Editor. So arbeite ich remote, wie lokal.

Mail Transfer Agent (MTA)

Im Moment verwende ich Postfix als Mailserver. Dieser wird zum Einen als E-Mail-Forwarder und zum Andern als Verteiler für die PHP-Formulare verwendet. Postfix gilt als sicher und kann einfach konfiguriert werden. Vorteil: Web-Formulare können einfach die PHP Funktion verwenden und man kann dabei E-Mailadressen angeben, die auf der Clientseite nicht sichtbar sind (auch nicht für webspider).

Ftp

Natürlich musste ich auch FTP installieren, damit ich die Webseiten offline erzeugen kann. FTP habe ich aber in der Zwischenzeit auch wieder entfernt, denn mit SSH ist auch ein File-Zugriff möglich (in Ubuntu mit einm Klick auf "Places -> Connect to server".

Apache

Als Webserver habe ich Apache verwendet. Gibt es eine Alternatvie? Bin sehr zufrieden damit. Ich kann beliebig viele Domains und Subdomains registrieren. Z. B. pascal.gressly.eu.

mysql

Die Datenbank mysql konnte ich mit apt-get im Nu installieren. Diese werde ich für Farbnamen.ch, joomla wie auch für andere Zwecke verwenden.

cron

Eine weitere Herausforderung war natürlich das Backup. Mit einem cron-Job, der jede Woche läuft werden alle relevanten Verzeichnisse gebackupt. Das letzte Backup wird mit "find /backup-folder/ -ctime -7" gefunden und kann einfach mit einem "diff -r" verglichen werden. Automatisieren will ich noch, das mir das Backup, wie auch das diff-File per E-Mail zugesandt wird. Die Webseiten werden in diesem Backup ignoriert: Sie sind beim produzieren sowieso offline als "pre"-Backup (vorher gemachtes Backup) vorhanden. Zudem würden sie den Backup Prozess ja nur verlangsamen. Ins Backup gehöret aber auch eine Liste der installierten Programme. Diese Liste kann in ubuntu simpel mit "dpkg --get-selections" erzeugt werden.

CMS

Als CMS verwende ich Joomla 1.6; dieses CMS musste ich für die Webseite der Orchestergesellschaft Winterthur sowieso erlernen.

Φ (philipp gressly freimann)